Masterarbeit: Sprachwandel und Kognitionsmodelle

In ihrer Masterarbeit zum Thema Sprachwissen und sprachliche Kreativität vergleicht Aileen Urban kognitionswissenschaftliche Aspekte der Wissensorganisation mit grammatiktheoretischen Ansätzen zum Sprachwandel, gerade zum Wandel im Sprachkontakt. Dabei zeigt sie, dass gerade das kognitive Modell von Fauconnier & Turner sich gut eignet, um kontaktbedingte Sprachwandelphänomene im Rahmen eines allgemeineren Modells der menschlichen Kognition einzuordnen. Zugleich zeigt ... Weiterlesen

Neuerscheinung: Phonological elements and Diasystematic Construction Grammar

Neues zur Diasystematischen Konstruktionsgrammatik: In Constructions and frames 6 ist ein Artikel von mir erschienen, der sich damit befasst, welche Funktion phonologische Elemente im Sprachwissen Mehrsprachiger besitzen und wie diese Funktion im Rahmen der DCxG modelliert werden kann. Dabei geht es zwangsläufig zugleich auch um eine generelle Positionsbestimmung: Wie kann die Konstruktionsgrammatik phonologischen Phänomenen besser ... Weiterlesen

Neuerscheinung: Stability and divergence in lan­guage contact

Soeben erschienen: Braunmüller, Kurt, Steffen Höder & Karoline Kühl (Hgg.). 2014. Stability and divergence in lan­guage contact. Factors and mechanisms (Studies in language variation 16). Amsterdam/​Philadelphia: Benjamins. Der Band enthält theoretische und empirische Beiträge zu den eher unerwarteten und deshalb auch weniger erforschten Ergebnissen von Sprachkontakt: Im Normalfall werden Sprachen im Kontakt einander mit der ... Weiterlesen

Workshop zu Konstruktionsgrammatik und Sprachkontakt (ICCG 8)

Gemeinsam mit Hans Boas (Austin) habe ich bei der diesjährigen 8th International Conference on Construction Grammar (Osnabrück, 3.–6. September) einen Workshop mit dem Titel Construction grammar and language contact mit Beiträgen zu verschiedenen Sprachkontaktsituationen aus konstruktionsgrammatischer Perspektive organisiert. (Mehr …)

Vorträge 2014

Meine Antrittsvorlesung Im Süden des Nordens: Deutsch-skandinavische Kontakte und Übergänge (Kiel, 16. April) behandelte grammatische und lautliche Gemeinsamkeiten zwischen norddeutschen und nordischen Sprachen und Varietäten. Dabei war besonders wichtig, dass es neben den bekannten und in der Literatur beschriebenen Kontaktphänomenen auch noch viele andere, teilweise kaum untersuchte Arealismen gibt, die auf unterschiedliche Kontaktszenarien und Verbreitungswege ... Weiterlesen